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Ideenmanagement bei den Kleinsten

Ide­en­ma­nage­ment wur­de bei Krupp ent­wickelt. Heu­te fin­det sich in prak­tisch allen gro­ßen Unter­neh­men und Ver­wal­tun­gen irgend­ei­ne Form von Ide­en­ma­nage­ment. Da könn­te sich der Ein­druck ent­wickeln, Ide­en­ma­nage­ment sei nur etwas für „die Gro­ßen“.

Die­ser Ein­druck wird ver­stärkt dadurch, dass „die Gro­ßen“ ihre Akti­vi­tä­ten gründ­lich doku­men­tie­ren und hier Kenn­zah­len ver­füg­bar sind. „Die Klei­nen“ set­zen gute Ide­en ein­fach um – ohne gro­ße Doku­men­ta­ti­on. Wir wis­sen oft nicht, was in den klei­ne­ren Unter­neh­men Gutes tun.

Zwei Ansät­ze für klei­ne und klein­ste Unter­neh­men sol­len hier kurz vor­ge­stellt wer­den:

Im Gespräch und bei einem Betriebs­rund­gang mit einem erfah­re­nen Außen­ste­hen­den wer­den offen­sicht­li­che Schwach­punk­te ange­spro­chen und Lösun­gen ent­wickelt. „Ent­wickelt“ hört sich groß­ar­tig an, oft liegt die Lösung auf der Hand: Wo Unord­nung ist, da muss so auf­ge­räumt wer­den, dass jedes Ding sei­nen Platz hat. Wo immer wie­der wich­ti­ge Tei­le feh­len, da muss jemand beauf­tragt wer­den, regel­mä­ßig nach­zu­schau­en und feh­len­de Tei­le nach­zu­be­stel­len. Oft kann in einer klei­nen Run­de vor Ort bereits ent­schie­den wer­den, was die näch­sten Schrit­te sind. Mein geschätz­ter Kol­le­ge Hans-Rüdi­ger Munz­ke berich­tet regel­mä­ßig über sol­che Pro­jek­te: http://​news​.ide​en​netz​.com

Noch ein­fa­cher ist ein Flip-Chart im Pau­sen­raum (oder an einer ande­ren Stel­le, an der alle Mit­ar­bei­ter immer wie­der vor­bei­kom­men). Hier kann jeder eine Idee auf­schrei­ben, mit einem Datum dahin­ter. Wenn inner­halb einer Woche nie­mand wider­spricht, dann wird die Idee umge­setzt.

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