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Ideenmanagement in guten oder in schlechten Zeiten

Rutscht die Wirt­schaft in eine Rezes­si­on? Wenn ja: Was bedeu­tet dies für das Ide­en­ma­nage­ment?

Ein alter Spruch unter Ide­en­ma­nage­ment-Bera­tern sagt: Eigent­lich ist nie Zeit für das Ide­en­ma­nage­ment.

Wenn es den Unter­neh­men gut geht, dann müs­sen zunächst die Auf­trä­ge abge­ar­bei­tet wer­den, danach kann man über Ver­bes­se­run­gen nach­den­ken.

Wenn es den Unter­neh­men schlecht geht, dann müs­sen zunächst Auf­trä­ge akqui­riert wer­den, danach kann man über Ver­bes­se­run­gen nach­den­ken.

Tat­säch­lich ist eigent­lich immer Zeit für Ide­en­ma­nage­ment.

Wenn es den Unter­neh­men gut geht, dann müs­sen die Auf­trä­ge mög­lichst effi­zi­ent und effek­tiv abge­ar­bei­tet wer­den. Mit der glei­chen Mann­schaft und mit der glei­chen Aus­stat­tung mehr erle­di­gen: Das brau­chen Unter­neh­men in guten Zei­ten.

Wenn es den Unter­neh­men gut geht, dann fin­den Beschäf­tig­te leicht einen (neu­en) Arbeits­platz. Unter­neh­men müs­sen ihre Mit­ar­bei­ter aktiv hal­ten, sonst wan­dern sie ab. Betei­li­gung an dem, was im Unter­neh­men pas­siert, ist ein wirk­sa­mer Ansatz, um Mit­ar­bei­ter zu hal­ten. Im Gegen­satz zu ande­ren Maß­nah­men der Mit­ar­bei­ter­bin­dung kostet Ide­en­ma­nage­ment nicht, son­dern nützt dem Unter­neh­men.

Wenn es den Unter­neh­men schlecht geht, dann müs­sen Auf­trä­ge akqui­riert wer­den. Viel­leicht auf neu­en Geschäfts­fel­dern, mit neu­en Kun­den, über neue Ver­triebs­ka­nä­le. Viel­leicht durch neue Ide­en, die die Mit­ar­bei­ter in den Ver­triebs­pro­zess ein­brin­gen.

Im Gegen­satz zu ande­ren Tex­ten auf die­sem Blog schrei­be ich hier bewusst über „Unter­neh­men“ und nicht über „Orga­ni­sa­tio­nen“. Behör­den, Ver­ei­ne, Kir­chen, Par­tei­en und ande­re Orga­ni­sa­tio­nen mer­ken zwar auch, ob es der Wirt­schaft gera­de gut geht. Aber sie sind nicht so unmit­tel­bar betrof­fen. Aber auch hier gilt: Es ist immer Zeit für Ide­en­ma­nage­ment!

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