Hans-Dieter Schat

Prof. Dr. Hans-Dieter Schat war Einreicher, Gutachter, Führungskraft und Beauftragter für das Betriebliche Vorschlagswesen. Nun ist er Hochschullehrer, Wissenschaftler, Autor und Blogger für das Ideenmanagement.

Wie werden Menschen kreativ? Impulse von Abraham Maslow

Ideen­ma­nage­ment braucht krea­ti­ve Köp­fe. So stel­len sich Ideen­ma­na­ger immer wie­der die Fra­ge, wie sie die Krea­ti­vi­tät ihrer Kol­le­gen för­dern kön­nen. Abra­ham Mas­low (ja, der die brühm­te Pyra­mi­de ange­regt hat), stell­te sich die Fra­ge anders her­um: “Why do peop­le NOT crea­te or work?” Mas­lows Ant­wort: Weil sie her­um­lau­fen wie Hun­de auf den Hin­ter­bei­nen. Die aus­führ­li­che Ant­wort gibt es in die­sem Blog-Beitrag.

Sechs Erfolgsfaktoren im Ideenmanagement

Im Buch “Erfolg­rei­ches Ideen­ma­nage­ment in der Pra­xis” habe ich den­noch sechs Erfolgs­fak­to­ren auf­ge­li­stet und anhand der Daten aus “Erfolgs­fak­to­ren im Ideen­ma­nage­ment. Stu­die 2016.” über­prüft, ob die­se Fak­to­ren wirk­lich Erfolg im Ideen­ma­nage­ment bringen. 

Nein, ich schreibe diesen Blog — Eine (Buch-) Empfehlung

Gute Freun­de haben sich ange­kün­digt, einen schö­nen Nach­mit­tag gemein­sam zu ver­brin­gen: Durch die Stadt schlen­dern, viel­leicht eine Aus­stel­lung, abends dann gemein­sam Essen. Und ich sit­ze am PC und schrei­be Blog-Bei­trä­ge. Mei­ne Frau über­nimmt den Aus­stel­lungs­bum­mel, ich bin in guter Schreib-Stim­mung und möch­te mit dem Blog­gen vor­an­kom­men. Daher: Nein, ich kom­me nicht in die Aus­stel­lung, ich schrei­be am Blog. Wer sich ab und zu in einer Situ­ta­ti­on fin­det, in der ein freund­li­ches “Nein” die bes­se­re Wahl ist, fin­det Gedan­ken und Unter­stüt­zung in die­sem Blog-Beitrag.

Die Ideen-Dusche: Zahlen Daten Fakten

44.700.000 Ergeb­nis­se mel­det Goog­le, wenn man nach “sho­wer” und “crea­ti­vi­ty” sucht. Da scheint ein Zusam­men­hang zu bestehen, den vie­le Autoren beschrei­ben wol­len (auch ich habe Soft­ware gelobt, mit der man Ideen von zu Hau­se aus ein­rei­chen kann — weil dann die Ideen von der Dusche noch frisch sind). “Die besten Ideen kom­men unter der Dusche” titel­te die Comu­ter­wo­che bereits 2001 und vie­le Leser wer­den die glei­che Erfah­rung gemacht haben, wie sie hier beschrie­ben wird.

Ideenmanagement — Was haben wir erreicht?

Manch­mal räu­me ich auf, auch auf mei­ner Fest­plat­te. Dabei ist mir eine Aus­wer­tung aus dem Jahr 2001 in die Hän­de gefal­len, vom dama­li­gen dib. Ange­ben war die Anzahl der Ideen pro Mit­ar­bei­ter und Jahr. Die Auf­zäh­lung begann mit der Metall-Industrie …

Wer misst welche Kennzahlen des Ideenmanagements?

Zie­le im Ideen­ma­nage­ment sind wich­tig. Zie­le kann man nur sinn­voll ver­fol­gen, wenn man die ent­spre­chen­de Kenn­zahl erhebt — “Kannst Du’s nicht mes­sen, kannst Du’s ver­ges­sen” lau­tet nicht umsonst ein Schüt­tel­reim der Qua­li­täts­ma­na­ger. Wel­che Kenn­zah­len wer­den aber tat­säch­lich im Ideen­ma­nage­ment erhoben?

Kalte Dusche für die Motivation

Ideen­ma­na­ger moti­vie­ren ihre Kol­le­gen. Die Kol­le­gen sol­len in einem KVP-Work­shop Ideen ent­wickeln oder Ver­bes­se­run­gen im Vor­schlags­we­sen ein­rei­chen. Wie man mög­lichst kräf­tig moti­viert, ist eines der am mei­sten dis­ku­tier­ten The­men unter Ideen­ma­na­gern. Nur ein Aspekt ist die Prä­mie, die eine star­ke Moti­va­ti­on erzeu­gen soll. In mei­nem ersten Buch zum Ideen­ma­nage­ment, den 2005 erschie­nen “Ideen für’s Ideen­ma­nage­ment” habe ich 12 Sei­ten allei­ne dafür geschrie­ben. Heu­te wür­de ich auch dazu schrei­ben, war­um manch­mal kei­ne Moti­va­ti­on bes­ser ist. War­um, erfah­ren Sie im Blog-Beitrag.

Ist Nutzen pro Bearbeitungstag eine sinnvolle Größe für das Benchmarking?

Wie gut sind wir wirk­lich? Die­se Ant­wort auf die­se Fra­ge fin­den Ideen­ma­na­ger im Bench­mar­king. Betei­li­gungs­quo­te, Nut­zen pro Mit­ar­bei­ter und ROI: Für alle die­se Wer­te fin­den sich gute Ver­gleichs­wer­te, bei­spiels­wei­se in der Erhe­bung „Erfolgs­fak­to­ren im Ideen­ma­nage­ment — Stu­die 2016“. Doch wie sind Bear­bei­tungs­zei­ten zu wer­ten? Einer­seits möch­ten Ein­rei­cher bald wis­sen, wie ihre Idee bewer­tet wird. In jedem Psy­cho­lo­gie-Lehr­buch ist zu lesen, dass schnel­le Rück­mel­dung für den Lern­er­folg ent­schei­dend ist: Wenn ich mehr Ideen ein­wer­ben möch­te, dann müs­sen die „posi­ti­ven Ver­stär­kun­gen“ schnell gesche­hen. Ande­rer­seits möch­ten wir auch vie­le Ideen mit hohem Nut­zen ein­wer­ben. Ideen mit hohem Nut­zen set­zen in aller Regel umfang­rei­che Ände­run­gen in den Pro­zes­sen vor­aus, gele­gent­lich müs­sen auch grö­ße­re Inve­sti­tio­nen getä­tigt wer­den. Die Ent­schei­dung und Umset­zung sol­cher Ideen geschieht so, wie im Unter­neh­men grö­ße­re Pro­jek­te umge­setzt wer­den. Das wis­sen auch die Ein­rei­cher. Wenn ein Unter­neh­men also kur­ze Bear­bei­tungs­zei­ten für ein­ge­reich­te Ideen mel­det, dann kann dies auf ein effi­zi­en­tes Ideen­ma­nage­ment hin­wei­sen, oder auf das Feh­len von Ideen mit hohem Nut­zen. Was letzt­end­lich die Sta­ti­stik dazu sagt, fin­den Sie in die­sem Blog-Beitrag.

Der Ideenmanager als Coach: Auswirkungen

Viel wur­de über die Erfolgs­fak­to­ren des Ideen­ma­nage­ments geschrie­ben. Ein ganz wesent­li­cher Erfolgs­fak­tor ist dabei schwer zu erfas­sen: Der Ideen­ma­na­ger selbst. Sicher­lich sind Per­sön­lich­keits­merk­ma­le, Erfah­rung, Schu­lung, Ehr­geiz mit im Spiel. Doch die­se Merk­mal kön­nen wir nur schwer mes­sen. Ein Punkt scheint jedoch die Per­son des Ideen­ma­na­gers gut zu beschrei­ben und ist mess­bar: Näm­lich, ob der Ideen­ma­na­ger als Pro­zess- und Metho­den­coach han­delt. Doch ist dies wirk­lich in jeder Situa­ti­on erstre­bens­wert? Die Ant­wort, basie­rend auf der aktu­ell größ­ten empi­ri­schen Erhe­bung zum Ideen­ma­nage­ment, fin­den Sie in die­sem Blog-Beitrag.